TaskBoards müssen nicht gleich aussehen

Update: English version available.

Es gibt unzählige Artikel im Netz, wie man ideale Taskboards – (Kanban/Scrumban/Scrum-Boards)  für agile Teams erstellen kann. Mein Team versucht zur Zeit ein sich oftmals änderndes Projekt mit weniger als 12 Zwei-Tages Sprints umzusetzen.

Die Idee war nun, unser Taskboard den sich ändernden Umständen anzupassen und eine völlig andere Form für dieses Board zu finden.

Das Ergebnis erfüllt zur Zeit all unsere Anforderungen. Tasks (Frontend-Elemente) werden abgearbeitet (siehe Magneten der Entwickler) und können abgehakt werden, wenn sie unserer Definition of Done entsprechen. Dinge die nicht im skizzierten Userinterface ersichtlich sind (z.B. Profiling-Tasks, CSS-Änderungen,…) haben eine eigene Bubble in der die entsprechenden Teammitglieder kleben.

Altlasten in Form von maintainance oder Bugs werden als Postits ans Board geklebt oder anders dargestellt.

Taskboard 2.0

Da ein skizziertes Board schlecht mit Priorisierungen einher gehen kann, schrieben wir die entsprechende Priorität des UI-Elements einfach auch ans Board. Dies bedeutet zwar, dass man ein wenig länger suchen muss, um das nächst-wichtige Steuerelement zu finden, dies ist aber ein kleiner Preis den man für solch ein Taskboard zahlen muss.

Durch die spielerische Art, mit der die UI skizziert ist, wurden auch noch während des Arbeitens Änderungen eingebracht und gleich im nächsten Zwei-Tages-Sprint umgesetzt.

Bis jetzt mögen wir unser Board; aber wir sind ja auch erst im zweiten Sprint – was noch viel Raum für Veränderungen lässt. Wenn Ihr gute Ideen für uns habt, lasst es uns wissen. Frei nach dem Motto: „inspect and adapt“.