SAFe mal ganz einfach

Das Scaled Agile Framework (SAFe) wird häufig gleichgesetzt mit dem Big Picture mit seinen vielen Elementen. Was sind aber davon die wichtigsten Elemente?

Hierfür wurde das Essential SAFe definiert, jetzt mit dem SAFe 4.5 Launch die  Konfiguration „ESSENTIAL SAFe“.

Mir sind die Themen rund um Werte und Prinzipien in SAFe wichtig, da diese die Grundlage für erfolgreiche Implementierungen darstellen. Was aber, wenn man sich auf die wichtigsten „mechanischen“ Elemente beschränken möchte?

Hier ein Video mit dem Versuch einer Erklärung (noch in SAFe 4.0 Nomenklatur).

Zweiter Teil dreht sich um eine SAFe Konfiguration die wir von KEGON zusammen mit Seibert-Media entwickelt haben.

 

Impediment as cow on the track

Kurzmitteilung

Unterhaltsame Session von Sarah Scott (Northwestern Mutual) auf dem diesjährigen SAFe Summit in dem sie ihre SAFe Implementierung vorstellt.

Besonders die Visualisierung von Impediments in Form von Kühen hat zum Schmunzeln angeregt, obwohl dahinter eine richtige Geschichte steckt:

https://twitter.com/AgileRescue/status/791322367159074816

Und dazu passend das „Cow Board“ mit dem visualisiert wird wie der Status der verschiedenen Agile Release Trains (ART) ist:

  • Ready for SAFe
  • Vorbereitung
  • erstes PI Planning
  • Weitere Betreuung / Professionalisierung
  • weitere PIPs
  • Reduktion des Coachings..

 

SAFe Cow Board
SAFe Cow Board

Natürlich inklusive Cow Impediments :-)

 

 

Eine Einführung in das Scaled Agile Framework (SAFe) und das Problem dabei genügend Luft zu bekommen…

Beginnt man sich mit dem Scaled Agile Framework (SAFe) zu beschäftigen und sucht eine Kurzeinführung SAFe, dann fällt der Blick zuerst auf das sogenannte „Big Picture“ welches die Startseite von http://www.scaledagileframework.com dominiert.

Hat man bisher bereits Erfahrungen mit agilen Teams gesammelt und ist stets dem Agilen Prinzip

Simplicity–the art of maximizing the amount of work not done–is essential. (http://agilemanifesto.org/principles.html)

gefolgt, dann kommt es häufig zu einer Gegenreaktion im Sinne von „DAS kann doch nicht agil sein!“.

Es gibt nun diverse kurze Einführungen in SAFe die hauptsächliche auf die Elemente, Struktur und Abläufe fokussieren, wie sie im Big Picture abgebildet sind.Sehr schön ist beispielsweise das SAFe 4-0 in 5 Minuten Video von Inbar Oren:

Diese Darstellungen sind sehr nützlich, um einige wichtige Praktiken und Mechanismen zu verstehen. SAFe alleine auf die konkreten Praktiken zu reduzieren ist allerdings weniger hilfreich, weil diese recht konkret sind und sicherlich nicht in jedem Kontext passend.

Mein Ansatz in Trainings zum Scaled Agile Framework ist deshalb, relativ viel Zeit mit Themen wie

zu verbringen. Gerne wedel ich dabei auch mit den Büchern von Donald Reinertsen (Flow) und Kotter (Change Management) herum.

Dies sind Grundlagen, die sicherlich nicht direkt die konkreten und aktuellen Probleme der Teilnehmer adressieren. Sie müssen jedoch verstanden sein, damit SAFe im eigenen Kontext richtig interpretiert und adaptiert werden kann.

Vor ein paar Tagen durfte ich nun sehr kurzfristig für meinen Kollegen Thorsten Janning, dem ersten deutschen SPCT, kurzfristig einspringen, um eine Kurzeinführung SAFe beim Agile Roundtable Rhein-Main zu geben.

Was tun, wenn keine Zeit für eine intensive Vorbereitung da ist? Klar, man nimmt sich eine der Standardpräsentationen und eine gehörige Portion Improvisation dazu. Meine Wahl fiel auf die „SAFe in 8 Pictures“ Präsentation, wie sie über die ScaledAgileFramework.com Seite verfügbar ist (http://www.scaledagileframework.com/videos-and-presentations/).

safe8picturestalk1

 

Schön, ich habe ca. 45 Minuten Zeit und kann einen komprimierten Überblick über SAFe geben. Da Prinzipien, Werte und das House of Lean nicht Teil dieser Präsentation ist, kommen diese Dinge auf ein Flip und ich erkläre (leider nur) kurz etwas dazu.

safe8picturestalk2

Es gab nur einen kleinen Schönheitsfehler bei diesem Plan – statt der erhofften 45 Minuten gabs für alles zusammen nur einen Slot von 20 Minuten.

Sehr schön, vor allem wenn man bedenkt, dass ein beliebtes Feedback für die zweitägigen Trainings ist, dass diese mindestens drei Tage lang dauern sollten :-)

Egal, nicht erschrecken lassen sondern Gas geben und noch ein bisschen Humor einstreuen, u.a. die Frage wer denn diesen Satz lesen kann:

safe8picturestalk3

Eine kurze Summar im Sinne von „Hey, da gibts auch noch etwas reduziertes“ mit dem Hinweis auf das Essential SAFe gabs am Schluss auch noch …

Für mich waren die 20 Minuten (die ich recht gut einhalten konnte) ein spannender, schneller Sprint mit der zentralen Frage: „Hole ich Luft oder geht noch ein weiterer Satz?“. Die Antwort war zumindest zwei mal ein lautes Luftholen :-). Na, da steckt doch noch ein bisschen Energie in den alten Knochen …

Da ich früher gehen musste, konnte ich die versprochenen Zertifikate „I survived the SAFe speed run“ doch nicht an die Teilnehmer verteilen – vielleicht das nächste Mal :-).

 

Weiteres Video zur SAFe Implementierung bei LEGO

In dem Video „Is SAFe Evil?“ (letzter Beitrag) wurde bereits darauf eingegangen, wie das Scaled Agile Framework als Startpunkt für die „Scaled Agile Implementierung“ bei LEGO® genutzt wurde.

Auf der Lean Kanban Europe 2015 gab es nun einen weiteren Vortrag hierzu.

Das Video ist via vimeo verfügbar:

Learnings from SAFe @ Lego – Mattias Skarin & Eik Thyrsted Brandsgård at LKCE15 from Lean Kanban Central Europe on Vimeo.

Wichtige Punkte:

  • Impressionen zum Release Planning Event (16:00) – hier kann man richtig Spaß haben!
  • Was machen wir eigentlich mit SAFe? Das gleiche wie im Kindergarten (17:50) :-)
  • Schöne Visualisierungen, welche Prinzipien hinter SAFe stecken. Es ist eben nicht das „Big Picture“ sondern diese Prinzipien, die die Basis für eine Scaled Agile Implementierung sind.
  • Generell „play it unsafe“ – bewusst Dinge anders tun als in SAFe beschrieben. Hier heißt es keine Angst vor Experimenten! Sich dumpf an die Vorgaben zu halten ist langfristig nicht sinnvoll (als Startpunkt aber ok).
  • Algorithmus, um zu entscheiden was beibehalten und was wegfallen sollte:
    • die Elemente die Energie erzeugen – behalten
    • die Elemente die dazu führen, dass alle einschlafen – entfernen

Das Video enthält viele Ideen, wie das SAFe Release Planning Event adaptiert werden kann. Die eine oder andere Idee eignet sich dafür, sie direkt in der eigenen Scaled Agile Implementierung auszuprobieren.

Die Slides zu dem Vortrag sind via einem Blog Artikel bei Crisp verfügbar.

Ich halte die Impressionen von der SAFe Implementierung bei LEGO für sehr erfrischend. Hier in Deutschland neigen wir – gerade bei großen Organisationen – dazu, uns zu ernst zu nehmen und in Details zu verlieren. Es geht nicht darum, stumpf Backlogs abzuarbeiten, sondern wir sollten auch gemeinsam Spaß haben und eine Vision teilen.

Zudem ist es wichtig zu verstehen, dass SAFe lediglich der Startpunkt für die eigene Scaled Agile Implementierung („Land of Awesome“) ist. Dies versuche ich bei meinen „SAFe“ Implementierungsprojekten stets zu vermitteln. Je größer die Unternehmen, umso weiter jedoch der Weg zur Erkenntnis, dass sich Innovationen nicht standardisieren lassen.

 

 

Is SAFe evil? The answer …

Is SAFe evil?

Die Frage, ob das Scaled Agile Framework ein nützliches oder eher schädliches Hilfsmittel für die Skalierung von Agilität im Unternehmenskontext darstellt spaltet die agile Community seit mehreren Jahren.

Sehr erfrischend ist ein neues Video in dem die aktuellen Ansätze für die Skalierung von Agilität bei LEGO erläutert werden. Sehr schön auch der Einstieg, d.h. die „erste Präsentation“ ;-).

 

Henrik Kniberg erklärt die wichtigsten Konzepte aus SAFe

  • „SAFe = Shu-level scaling“, danach anpassen
  • momentan wird (bei LEGO) nach SAFe gearbeitet, in einem Jahr wird dies wohl anders aussehen. Mit dem SAFe Framework hat die Reise lediglich begonnen.

Lars Roost erklärt, wie diese bei LEGO eingesetzt werden – schöne Impressionen

  • Release Planning @ LEGO

Grundlegendes

  • Wichtige ist eine Grundhaltung: Es gibt viele Quellen der Inspiration: Nutze sie alle: NEXUS, LeSS, SAFe, DAD und viele, viele weitere …
  • Auch ohne SAFe muss man sich immer um die Portfolio- und die Team-Ebene kümmern.
  • Mehrwert im SAFe vor allem der „SAFe Program Level“, da dadurch Portfolio-Management und die agile Teams verunden werden. Hierbei spielt der Release Train Engineer („Chief Scrum Master“) eine sehr wichtige Rolle.
  • Gestaltet man diese teamübegreifende Ebene gut, dann wird die Vorhersehbarkeit verbessert (Mittelfristplanung).
  • SAFe macht wie Scrum bestimmte Probleme sichtbarer, was nicht bedeutet, dass diese automatisch gelöst werden.

Scaled Agile Framework- Chancen und Risiken 

  • LIKE
    • Einiges rund um das Release Planning: Die Energie, Release Planning als Social Event, Visualisierung (Transparenz!) über das Dependency Board und das Risk Board
  • BEWARE
    • SAFe – nicht alles auf einmal!
    • Nicht auf dem Shu-Level bleiben sondern Strukturen und Regeln anpassen
    • Queues & Batches – aufpassen, dass die Arbeit fließt und nicht gewartet wird
    • Mount Stupid – Hype & Anti-Hype
  • Warpup
    • SAFe als Hilfsmittel
    • SAFe basiert auf Lean & Agile Prinzipien
    • SAFe = Shu-level Skalierung
    • SAFe can be useful, wenn Teams voneinander abhängig sind
    • Nicht auf Shu-Level bleiben – viel experimentieren

 

Interessantes am Rande: Noch Ende 2014 war man bei CRISP viel kritischer eingestellt. So ändern sich die Zeiten bzw. die Einstellung, wenn man sich intensiv mit einem Thema beschäftigt.

Die Slides sind via einem Blog-Artikel bei Crisp abrufbar.

 

Bas Vodde zu Large-Scale Scrum (und SAFe)

Die Konferenz Adventures with Agile (AWA) fand vor kurzem in London statt. Einige interessant Vorträge sind via YouTube zugänglich, u.a. ein Vortrag von Donald Reinertsen sowie ein Vortrag von Bas Vodde, einem der beiden Autoren von LeSS.

Bas Vodde geht in seinem Vortrag auf die Entstehung und Grundsätze des Large-Scale Scrum (LeSS) ein. Personen die sich mit der Skalierbarkeit agiler Ansätze beschäftigen bekommen hierbei interessante Einblicke, wie LeSS bei Nokia Networks sich langsam herausgebildet hat.

Interessant ist, welche Grundzüge von LeSS Bas betont:

  • Bei der Produktentwicklung stets den Kunden bzw. den Kundennutzen im Auge behalten (customer centric whole product focus) und eben nicht abstrakte Prozesse- oder Systemlandschaften mit deren „Ownern“ befriedigen.
  • Die Bedeutung von Feature-Teams. Ohne Feature-Teams ist LeSS nicht möglich, da nur mit Feature-Teams Abhängigkeiten aufgelöst bzw. drastisch reduziert werden können.
  • Die Unterscheidung zwischen „Multi-Team Scrum“ (LeSS) und „Multiple Scrum-Team“ Ansätzen und die unterschiedliche Sichtweise auf die Skalierung von Scrum Praktiken.
  • Verlagerung von Verantwortung (und Entscheidungsbefugnissen) in das Team bzw. in die Teams. Damit geht einher, dass koordinierende Rollen abgeschafft werden. Für Koordination, Abstimmung und Klärung sind die Teams alleinig verantwortlich.
  • Der grundlegende Überzeugung „Less is More„: Durch konsequente Eliminierung von Prozesselementen (Rollen, Artefakte, Prozess-Schritten) wird Raum geschaffen für echte, für mehr Verbesserungen. Dahinter steckt das Zusammenspiel von übertragener Verantwortung und geschaffenem Gestaltungsspielraum durch konsequente Reduzierung von Vorgaben.

 

Im zweiten Teil wird „dem Elefanten im Raum“, dem Scaled Agile Framework (SAFe) einiges an Zeit eingeräumt. Bas erklärt, weshalb er Ansätze wie SAFe für schädlich für eine echte Agilisierung von Unternehmen hält. Im besten Fall wäre SAFe ein „workaround in a context where the real (hard) questions are not answered“. Hierbei bezieht er sich u.a. auf die Etablierung von Featureteams, die sich im Großen und Ganzen selbst organisieren können (Verantwortung übernehmen, Gestaltungsspielraum erhalten), was letztendlich dem Aufbrechen aller existierender Strukturen entspricht.

Diese Einschätzung wurde vor mehr als einem Jahr aus meinem LeSS Kurs auch durch Craig Larman vermittelt. Viele LeSS Praktiken oder Ideen können zunächst in einem „mäßigen“ Umfeld erfolgreich eingeführt werden. Ähnlich wie einer Scrum-Einführung im Kleinen, stößt man aber schnell an die Grenzen, falls die Trägerorganisation an ihren existierenden Strukturen und Rahmenbedingungen festhalten will.

Ein Muster, das sich übrigens auch in Larman’s Laws of Organizational Behavior wieder findet:

Larman’s Laws of Organizational Behaviour

  1. Organizations are implicitly optimized to avoid changing the status quo middle- and first-level manager and “specialist” positions & power structures.
  2. As a corollary to (1), any change initiative will be reduced to redefining or overloading the new terminology to mean basically the same as status quo.
  3. As a corollary to (1), any change initiative will be derided as “purist”, “theoretical”, “revolutionary”, „religion“, and “needing pragmatic customization for local concerns” — which deflects from addressing weaknesses and manager/specialist status quo.
  4. Culture follows structure.

http://www.craiglarman.com/wiki/index.php?title=Larman%27s_Laws_of_Organizational_Behavior

 

Large-Scale Scrum Site available

During a presentation @ QS-Tag 2014 in Nuremberg this November I summarized Large-Scale Scrum / LeSS like that:

less-summary

 

Webinar: Vorstellung SAFe Big Picture 3.0

Die Version 3.0 des Scaled Agile Framework Big Picture wird Ende Juli auf der Agile 2014 in Orlando vorgestellt und enthält einige wichtige Neuerungen. In einem 30 minütigen Webinar werden diese Neuerungen und Änderungen vorgestellt und danach diskutiert.

Struktur des Webinars:

  • Entwicklung des Big Pictures seit 2009
  • Strukturelle Änderungen des Big Pictures
  • Änderungen auf der Portfolio-Ebene
  • Änderungen auf der Programm-Ebene
  • Änderungen auf der Team-Ebene
  • Änderungen „hinter“ dem Big Picture
  • Reflektionen und Anmerkungen
  • Fragerunde / Diskussion

Anmeldung zum Webinar via XING: https://www.xing.com/events/webinar-safe-big-picture-3-0-1423952.

Über SAFe und KEGON

Das Scaled Agile Framework (SAFe) ist ein Framework für Skalierung von Agilität in Unternehmen. Die KEGON AG ist ein offizieller Scaled Agile Partner mit mehreren erfahrenen SAFe Program Consultants (SPCs) und setzt SAFe neben anderen Skalierungsstrategien erfolgreich bei Kunden ein.

 

Is SAFe unSAFe – My Thoughts

Thoughts on how the Scaled Agile Framework is perceived by some agilists

At the moment the Scaled Agile Framework is getting a lot of attention as it provides answers to challenges common for large scale agile initiatives / large agile programs. SAFe being an agile/lean framework is also part of the Agile 2013 conference, something Ken Schwaber doesn’t seem to like:

Beside this tweet Ken also wrote a small article where he explains (his impression) that SAFe might be more dangerous as helpful as it has it’s root in RUP and Processes & Tools are overemphasized in comparison to People & Interactions:

Ken Schwaber’s Blog: Telling Like It Is – unSAFe at any speed.

While the article itself lacks some substance (you just notice how uncomfortable Ken is with SAFe) the comments are very interesting as real practitioners share thoughts and their experience with SAFe (good ones, bad ones).

*Updated*

A far more detailed article has been written by David Anderson (Mr. Software Kanban) in which he also expresses his concerns regarding SAFe. He wrote his article „Kanban – the anti-SAFe for almost a decade already“ about SAFe but also acknowledged that he just did some brief research and has no real experience with it:

To be honest, I don’t know a great deal about SAFe.

Still his summary is:

It is fair to say that this approach is the antithesis of the Kanban Method!

and also adds

I’m not impressed with the Kanban related material or its suggested usage in SAFe.

From his point of view

SAFe appears to collect together a number of techniques from software development processes from the 1990s and 2000s. It offers these as one large framework.

With that he seems to underestimate how many feedback cycles (learning & improving) during the last years finally resulted in what is now known as SAFe and he completely misses (from my perspective) the embedded Lean Product Development Principles (Donald Reinertsen) and the Lean Leadership foundation (part of the SAFe Lean Thinking House).

As you might have noticed I do not share the opinions of Ken Schwaber or David Anderson but I am happy to see that these two thought leaders finally found something they can agree on.

What are my thoughts on the Scaled Agile Framework?

SAFe is prescriptive – but it is just the start of your journey

From my own experience the implementation of SAFe is a quite challenging undertaking as SAFe seems to be a quite prescriptive framework with a lot of guidance and governance („Processes & Tools“) but still you have to have a deep understanding of the agile / lean foundations to implement (tailor, adapt) it in an organization specific way („People & Interactions“). I personally feel it is worth the effort because SAFe provides a proven framework with values, principles and best practices that address the common challenges you have to overcome when scaling agile and especially when scaling agile in a non green field environment. Having said that I believe it is key that you teach/establish real agile/lean thinking and learning cycles so the organization can further adapt and improve  („Kaizen“). Only with these Inspect & Adapt cycles „SAFe“ is going to work for your organization on the long run.

There are a lot more topics to discuss and to improve over time (your „SAFe Path“):
maus-lesend

  • how to find / optimize your agile release trains
  • how to do the portfolio planning in your context
  • how to optimize the demand management
  • how to prioritize in a scaled environment
  • what to do with the HIP sprint
  • when and how to release to production (the shorter the cycles the better)
  • how to facilitate & organize the inspect & adapt workshop for optimal group feedback
  • decide on which KPIs are really important for your company

Failing to see that this is the journey your organization needs to undertake will leave you stuck in the predefined default practices / processes / tool that you can find on the SAFe website. Keep in mind: Real agile-lean companies are always learning, adapting and improving.

Resistance as it is not Agile?

In companies that have existing Scrum teams I usually experience some resistance of agile practitioners as the team level loses some freedom of choice. Have a look at the role of the SAFe Product Owner for example, the need to have cadence AND synchronization or the need to commit to several sprint during the release planning event (sounds weird for most agile people who did not experience such an event before).

Global optimization required

Very often these people need to be trained to see the value of overall alignment and enterprise wide transparency (see SAFe Cove values). Single teams excelling in their own context _may_ sum up to a lot of local optima but (at the same time) may not be useful to reach a global (organization) optimization. Not understanding this is like not understanding how your company is creating value.

Role of Scrum in SAFe

Important to note is also that SAFe is not against Scrum but uses the principles of Scrum as a team process (perfect match for most teams in a SAFe environment) and Scrum as thinking model (guiding you how to organize and optimize your organization). However one could argue that it is not „Scrum.org Scrum“ as there are some adjustments made (as with most Scrum implementations „in the wild“) but still it shares the same spirit and goals, taking inspiration also from Donald Reinertsen’s Product Development Principles not only for developing products but also for improving the own processes.

What does really matter? It’s you!

While SAFe is about alignment, transparency, program execution and (code) quality it’s about how YOU are going to implement the ideas, principles and practices in YOUR environment. In the end it’s the implementation that matters: It’s you, your colleagues, your shared goals/values and the business value you produce.

Thoughts on how the Scaled Agile Framework is perceived by some agilists

At the moment the Scaled Agile Framework is getting a lot of attention as it provides answers to challenges common for large scale agile initiatives / large agile programs. SAFe being an agile/lean framework is also part of the Agile 2013 conference, something Ken Schwaber doesn’t seem to like:

Beside this tweet Ken also wrote a small article where he explains (his impression) that SAFe might be more dangerous as helpful as it has it’s root in RUP and Processes & Tools are overemphasized in comparison to People & Interactions:

Ken Schwaber’s Blog: Telling Like It Is – unSAFe at any speed.

While the article itself lacks some substance (you just notice how uncomfortable Ken is with SAFe) the comments are very interesting as real practitioners share thoughts and their experience with SAFe (good ones, bad ones).

*Updated*

A far more detailed article has been written by David Anderson (Mr. Software Kanban) in which he also expresses his concerns regarding SAFe. He wrote his article „Kanban – the anti-SAFe for almost a decade already“ about SAFe but also acknowledged that he just did some brief research and has no real experience with it:

To be honest, I don’t know a great deal about SAFe.

Still his summary is:

It is fair to say that this approach is the antithesis of the Kanban Method!

and also adds

I’m not impressed with the Kanban related material or its suggested usage in SAFe.

From his point of view

SAFe appears to collect together a number of techniques from software development processes from the 1990s and 2000s. It offers these as one large framework.

With that he seems to underestimate how many feedback cycles (learning & improving) during the last years finally resulted in what is now known as SAFe and he completely misses (from my perspective) the embedded Lean Product Development Principles (Donald Reinertsen) and the Lean Leadership foundation (part of the SAFe Lean Thinking House).

As you might have noticed I do not share the opinions of Ken Schwaber or David Anderson but I am happy to see that these two thought leaders finally found something they can agree on.

What are my thoughts on the Scaled Agile Framework?

SAFe is prescriptive – but it is just the start of your journey

From my own experience the implementation of SAFe is a quite challenging undertaking as SAFe seems to be a quite prescriptive framework with a lot of guidance and governance („Processes & Tools“) but still you have to have a deep understanding of the agile / lean foundations to implement (tailor, adapt) it in an organization specific way („People & Interactions“). I personally feel it is worth the effort because SAFe provides a proven framework with values, principles and best practices that address the common challenges you have to overcome when scaling agile and especially when scaling agile in a non green field environment. Having said that I believe it is key that you teach/establish real agile/lean thinking and learning cycles so the organization can further adapt and improve  („Kaizen“). Only with these Inspect & Adapt cycles „SAFe“ is going to work for your organization on the long run.

There are a lot more topics to discuss and to improve over time (your „SAFe Path“):
maus-lesend

  • how to find / optimize your agile release trains
  • how to do the portfolio planning in your context
  • how to optimize the demand management
  • how to prioritize in a scaled environment
  • what to do with the HIP sprint
  • when and how to release to production (the shorter the cycles the better)
  • how to facilitate & organize the inspect & adapt workshop for optimal group feedback
  • decide on which KPIs are really important for your company

Failing to see that this is the journey your organization needs to undertake will leave you stuck in the predefined default practices / processes / tool that you can find on the SAFe website. Keep in mind: Real agile-lean companies are always learning, adapting and improving.

Resistance as it is not Agile?

In companies that have existing Scrum teams I usually experience some resistance of agile practitioners as the team level loses some freedom of choice. Have a look at the role of the SAFe Product Owner for example, the need to have cadence AND synchronization or the need to commit to several sprint during the release planning event (sounds weird for most agile people who did not experience such an event before).

Global optimization required

Very often these people need to be trained to see the value of overall alignment and enterprise wide transparency (see SAFe Cove values). Single teams excelling in their own context _may_ sum up to a lot of local optima but (at the same time) may not be useful to reach a global (organization) optimization. Not understanding this is like not understanding how your company is creating value.

Role of Scrum in SAFe

Important to note is also that SAFe is not against Scrum but uses the principles of Scrum as a team process (perfect match for most teams in a SAFe environment) and Scrum as thinking model (guiding you how to organize and optimize your organization). However one could argue that it is not „Scrum.org Scrum“ as there are some adjustments made (as with most Scrum implementations „in the wild“) but still it shares the same spirit and goals, taking inspiration also from Donald Reinertsen’s Product Development Principles not only for developing products but also for improving the own processes.

What does really matter? It’s you!

While SAFe is about alignment, transparency, program execution and (code) quality it’s about how YOU are going to implement the ideas, principles and practices in YOUR environment. In the end it’s the implementation that matters: It’s you, your colleagues, your shared goals/values and the business value you produce.