Über Markus Wissekal

Markus Wissekal ist seit 15 Jahren in der IT-Branche tätig. Im Jahr 2008 entwickelte er eine tiefe Begeisterung für agile Prinzipien und Methoden wie Scrum, Kanban und vielen Lean-Ansätzen. Ab 1.8.2015 ist Markus als Akkreditierter Kanban Trainer, agiler Coach und LegoSeriousPlay Facilitator verfügbar. Wenn Sie Interesse an einem Training in der DACH Region haben, oder Interesse daran wie Kanban, Scrum oder Lean in Ihrem Unternehmen funktionieren können, dann hinterlassen Sie mir doch eine Nachricht.

Scrum Day 2012 – Zusammenfassung

Anfang Juli fand der Scrum Day 2012 in der Nähe von Walldorf im SAP Schulungszentrum statt. Vor dem eigentlichen Scrum Day wurden mehrere Workshops angeboten, so konnte man sich durch Ken Schwaber auf die Zertifizierung zum PSM vorbereiten oder in einem Workshop mit Dean Leffingwell mehr darüber erfahren, wie Agile/Lean im Kontext von großen Unternehmen und großen Programmen funktionieren kann.

Wir haben einige Eindrücke aus dem Workshop mit Dean Leffingwell bereits in dem Artikel „Scaling Agile: Scaling the Lean / Agile Enterprise – Ein Workshop mit Dean Leffingwell“ veröffentlicht. Für die kommenden Monaten sind zudem einige Artikel über das Scalable Agile Framework (SAF) geplant.

OPEN SPACE

Am ersten Tag fand ein Open Space mit anschließender Fishbowl Diskussion statt. Da der Open Space während der Workshops begann, waren zunächst nicht sonderlich viele Teilnehmer anwesend. Dies änderte sich aber gegen Ende der Workshops schnell.

Konstantin Obenland bot eine Session zum Thema „Agile oder traditionell? – Unter welchen Voraussetzungen sollte man wie vorgehen?“ an, die sehr gut besucht war. Ob das am Thema oder der gemütlichen Sitzgruppe lag konnte im Nachhinein nicht festgestellt werden.

Session: Agile oder traditionell?

Die einstündige Fishbowl fand im großen Saal statt. Dean Leffingwell und Ken Schwaber stellten sich den Fragen aus dem Publikum, wobei der Fragesteller natürlich Teil der Podiumsdiskussion wurde.

Konstantin Obenland in Diskussion mit Ken Schwaber

Zum Ausklang des ersten Abends gab es bei herrlichem Wetter noch ein leckeres Abendessen mit Getränken auf der anliegenden Freiterrasse.

Agile Coach Camp 2012 – Zusammenfassung

Das Agile Coach Camp 2012 fand von Freitag, den 22. Juni abends bis Sonntag 24. Juni  in Rückersbach statt. Wir konnten dieses Mal endlich dabei sein, da wir im Zeitfenster von nur zwei Stunden (alle Plätze waren nach dieser Zeit vergeben) unsere Anmeldungen abgaben.

Einige Bilder zum Agile Coach Camp befinden sich hier: Agile Coach Camp 2012 – Bilder.

Freitagnachmittag ging es in Frankfurt Höchst nach einem kurzen Sightseeing für Nancy Van Schooenderwoert und Claudius sowie etwas warten auf Markus in einem vollen Auto los Richtung Rückersbach.

Nach der Ankunft und dem unkomplizierten Check In konnten wir eine Menge Bekannter beim abendlichen Grillbuffet treffen und uns neben Socializing auf die  kommenden zwei Tage freuen.

Samstag

Nach einem umfangreichen Frühstück mit vielen Gelegenheitem zum Austausch begann der „offizielle Teil“ des Camps mit einer Vorstellungsrunde des Orga-Teams. Leider konnte Marc Löffler, einer der Mitorganisatoren, wegen einer Erkrankungn nicht teilnehmen, woraufhin an einer Grussbotschaft gearbeitet wurde, die ihm auch etwas Freude machen konnte:

Die Motivation und Velocity des Teams spielerisch steigern

Nach den teilweise kritischen Kommentaren meines Teams (in der vorletzten Retro) und den inspirierenden Kommentaren zu meinem Artikel „Velocity einzelner Team-Mitarbeiter visualisieren“, haben wir im letzten Sprint eine verbesserte Version der Visualisierung gewählt.

Diese stellt nicht zwingend den schnellsten Entwickler über die anderen Teammitglieder, sondern bevorzugt ein gemeinsames Abarbeiten von Stories im Team.

Wir nennen es:

Storypointopoly

Velocity einzelner Team-Mitarbeiter visualisieren?

Im letzten Sprint – als ich in der „Done“ Spalte nach einem gewissen Ticket suchte – musste ich mit großer Überrschung feststellen, dass einer der Entwickler DEUTLICH mehr Tasks erledigt hatte, als die Anderen.

Es ist korrekt, dass die Tickets, die er bis zu diesem Zeitpunkt gemacht hatte, vom Aufwand kleiner waren als die, die sich andere Mitglieder des Teams vorgenommen hatten – der Unterschied war aber gravierend.