Über Agile Rescue

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Agile Rescue ist ein Netzwerk bestehend aus Experten für Themen und um „Agile Methoden im Allgemeinen, Skalierung von Agilität im Besonderen, Projektmanagement, virtuelle Teams und Software Engineering“. Wir schreiben schreiben zu diesen Themen hier im Blog von AgileRescue.de und tauschen uns regelmäßig  intensiv über unsere Fachgebiete aus.

Projekte

Neben unserer Arbeit als Angestellte oder Freelancer und dem schreiben von Artikeln beschäftigen wir uns mit weiteren Projekten. Hierzu gehört die Pflege  eines Kalenders für Events in Europa, die sich rund um agile Themen drehen („Agile Events Europe„) und einige von uns machen kurze Scrum Reviews/Health Checks als „Traveling Scrum Master“.

Fachgebiete

Agile Methoden/SCRUM

Wir haben teilweise zehn oder mehr Jahre Erfahrungen beim Einsatz agiler Methoden. Ein Schwerpunkt stellt hierbei die aktive Umsetzung von SCRUM auf der operativen Ebene in den Rollen SCRUM Master und SCRUM Product Owner dar. Neben Erfahrung in der operativen Arbeit verfügen einige von uns über Referenzen bei der Einführung und Skalierung von SCRUM auf der strategischen Unternehmensebene. Dieses Leistungsspektrum wird teilweise ergänzt durch Erfahrungen beim Einsatz von SCRUM in Offshore/Nearshore-Projekten. Zu den Aufgaben, die wir wahrnehmen gehören:

  • Arbeit als Scrum Master / Scrum Product Owner / Scrum Consultant / Scrum Coach
  • Unterstützung  bei der Agilisierung im Großen auf Basis des Scaled Agile Frameworks (SAFe)
  • Kurze Einsätze wie: Begleitung von einzelnen Sprints
  • Trainings und Workshops zu speziellen Themen
  • Scrum Audit / Scrum Health Check / Traveling Scrum Master

Projektmanagement

In unserem Netzwerk finden Sie erfahrene Projektmanager, die Projekte mittels einem Phasenmodelle oder mit agilen Methoden leiten können. Häufig sind Erfahrungen bei der Kombination beider Ansätze vorhanden, z.B. um Festpreisprojekte in der Außenwirkung nach klassischen Methoden und in der Innenwirkung mit agilen Methoden abzuwickeln.

  • Arbeit als Projektleiter
  • Unterstützung der Projektleitung in komplexen Projekten
  • Unterstützung bei der Kombination von agilen Methoden und klassischem Projektmanagement
  • Mitarbeit an Prozessvorgaben / PM-Handbüchern

Virtuelle Teams & Sourcing

Unsere Experten bieten zudem Unterstützung bei Sourcing-Vorhaben in der Softwareentwicklung. Erfahrungen mit verteilten Teams sind bei vielen von uns vorhanden. Mit diesen Erfahrungen unterstützen wir sie bei der Due Dilligence von Anbietern und Organisation von Pilot-Projekten.

  • Potentialanalyse, Chancen, Risiken
  • Suche nach geeigneten Teams
  • Auswahl von Lieferanten
  • Pilotierung
  • Agilisierung von bestehenden virtuellen Teams

Engineering & Entwicklung

Wir haben umfangreiche Kenntnisse im Bereich moderner Entwicklungspraktiken und Software-Engineering. Technische Schwerpunkte sind u.a.

  • mobile Applikationen auf Basis von iOS und Android
  • Softwareentwicklung in der Automotive Branche
  • Java Enterprise Edition für leistungsfähige Geschäftsanwendungen

 

Letzte Beiträge

Eine Einführung in das Scaled Agile Framework (SAFe) und das Problem dabei genügend Luft zu bekommen…

Beginnt man sich mit dem Scaled Agile Framework (SAFe) zu beschäftigen und sucht eine Kurzeinführung SAFe, dann fällt der Blick zuerst auf das sogenannte „Big Picture“ welches die Startseite von http://www.scaledagileframework.com dominiert.

Hat man bisher bereits Erfahrungen mit agilen Teams gesammelt und ist stets dem Agilen Prinzip

Simplicity–the art of maximizing the amount of work not done–is essential. (http://agilemanifesto.org/principles.html)

gefolgt, dann kommt es häufig zu einer Gegenreaktion im Sinne von „DAS kann doch nicht agil sein!“.

Es gibt nun diverse kurze Einführungen in SAFe die hauptsächliche auf die Elemente, Struktur und Abläufe fokussieren, wie sie im Big Picture abgebildet sind.Sehr schön ist beispielsweise das SAFe 4-0 in 5 Minuten Video von Inbar Oren:

Diese Darstellungen sind sehr nützlich, um einige wichtige Praktiken und Mechanismen zu verstehen. SAFe alleine auf die konkreten Praktiken zu reduzieren ist allerdings weniger hilfreich, weil diese recht konkret sind und sicherlich nicht in jedem Kontext passend.

Mein Ansatz in Trainings zum Scaled Agile Framework ist deshalb, relativ viel Zeit mit Themen wie

zu verbringen. Gerne wedel ich dabei auch mit den Büchern von Donald Reinertsen (Flow) und Kotter (Change Management) herum.

Dies sind Grundlagen, die sicherlich nicht direkt die konkreten und aktuellen Probleme der Teilnehmer adressieren. Sie müssen jedoch verstanden sein, damit SAFe im eigenen Kontext richtig interpretiert und adaptiert werden kann.

Vor ein paar Tagen durfte ich nun sehr kurzfristig für meinen Kollegen Thorsten Janning, dem ersten deutschen SPCT, kurzfristig einspringen, um eine Kurzeinführung SAFe beim Agile Roundtable Rhein-Main zu geben.

Was tun, wenn keine Zeit für eine intensive Vorbereitung da ist? Klar, man nimmt sich eine der Standardpräsentationen und eine gehörige Portion Improvisation dazu. Meine Wahl fiel auf die „SAFe in 8 Pictures“ Präsentation, wie sie über die ScaledAgileFramework.com Seite verfügbar ist (http://www.scaledagileframework.com/videos-and-presentations/).

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Schön, ich habe ca. 45 Minuten Zeit und kann einen komprimierten Überblick über SAFe geben. Da Prinzipien, Werte und das House of Lean nicht Teil dieser Präsentation ist, kommen diese Dinge auf ein Flip und ich erkläre (leider nur) kurz etwas dazu.

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Es gab nur einen kleinen Schönheitsfehler bei diesem Plan – statt der erhofften 45 Minuten gabs für alles zusammen nur einen Slot von 20 Minuten.

Sehr schön, vor allem wenn man bedenkt, dass ein beliebtes Feedback für die zweitägigen Trainings ist, dass diese mindestens drei Tage lang dauern sollten :-)

Egal, nicht erschrecken lassen sondern Gas geben und noch ein bisschen Humor einstreuen, u.a. die Frage wer denn diesen Satz lesen kann:

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Eine kurze Summar im Sinne von „Hey, da gibts auch noch etwas reduziertes“ mit dem Hinweis auf das Essential SAFe gabs am Schluss auch noch …

Für mich waren die 20 Minuten (die ich recht gut einhalten konnte) ein spannender, schneller Sprint mit der zentralen Frage: „Hole ich Luft oder geht noch ein weiterer Satz?“. Die Antwort war zumindest zwei mal ein lautes Luftholen :-). Na, da steckt doch noch ein bisschen Energie in den alten Knochen …

Da ich früher gehen musste, konnte ich die versprochenen Zertifikate „I survived the SAFe speed run“ doch nicht an die Teilnehmer verteilen – vielleicht das nächste Mal :-).

 

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